evangelisch. Bad Schönborn-Kronau

 

Ein- und Umgewöhnungen

 
Eingewöhnungen finden bei uns bedürfnisorientiert und im Tempo des Kindes statt. Dabei orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell. Als Eingewöhnungszeit müssen Eltern eine Zeitspanne von 4 bis 8 Wochen einplanen. In dieser Zeit wird das Kind anfänglich mit einer Bezugsperson und später allein die Einrichtung stundenweise kennenlernen. Die Eingewöhnung gilt erst als abgeschlossen, wenn die Fachkraft dies den Eltern rückgemeldet und ein Abschlussgespräch stattgefunden hat.
 
Eingewöhnungen neuer Kinder
Die Eingewöhnung neuer Kinder in unsere Einrichtung ist ein sensibler und entscheidender Prozess, der sowohl die Kinder als auch ihre Eltern betrifft. Um diesen Übergang so angenehm und reibungslos wie möglich zu gestalten, haben wir einen Eingewöhnungsleitfaden für den Krippen-und den Kindergartenbereich entwickelt, der auf den individuellen Bedürfnissen der Kinder basiert und die Eltern aktiv einbezieht
Bereits im Aufnahmegespräch mit der Leitung werden die Eltern darüber informiert, dass die Eingewöhnung in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen in Anspruch nehmen kann. Während der ersten vier Wochen wird das Kind behutsam an die neue Umgebung und die Erzieherinnen herangeführt. Sollte es notwendig sein, kann sich dieser Zeitraum auf bis zu acht Wochen verlängern.
Die ersten beiden Eingewöhnungstermine werden im Erstgespräch zwischen den Erziehern und den Eltern festgelegt. Dabei achten wir darauf, dass die Uhrzeiten so gewählt werden, dass sie nicht mit den Stoßzeiten kollidieren. Die Eingewöhnung erfolgt bedürfnisorientiert und richtet sich nach dem Tempo des Kindes. Daher verstehen wir unsere Leitfäden nicht als starre Ablaufpläne, sondern als flexible Orientierung. Es ist wichtig, dass die Eltern sich an die vereinbarten Zeiten halten. Bei verspätetem Erscheinen kann keine Verlängerung der Eingewöhnungszeit gewährt werden, und bei vorzeitigem Erscheinen müssen die Eltern im Wartebereich bleiben.
 
Umgewöhnung von der Krippe in den Kindergarten
Der Übergang von der Krippe zum Kindergarten ist ein entscheidender Schritt in der Entwicklung eines Kindes und erfordert eine sorgfältige Planung sowie enge Zusammenarbeit zwischen den Fachkräften beider Gruppen. Auch die Eltern werden indem Übergangsprozess vom pädagogischen Personal begleitet und in Gesprächen über den Verlauf informiert. Bei einer internen Umgewöhnung begleiten die Krippenerzieherinnen das Kind und arbeiten dabei eng mit dem Erzieherteam des Kindergartens zusammen. Die Eltern haben somit den Vorteil, dass sie sich für eine Umgewöhnung nicht extra frei nehmen müssen. Da sich auch das Umgewöhnungskonzept an dem Tempo und den Bedürfnissen des Kindes ausrichten, sind der Ablauf und die darin enthaltenen Zeiten nur eine Orientierung.