
Quelle: Uwe Mayer
Wir stehen für die beste Botschaft der Welt.
Mit uns bleibt die Kirche im Dorf.
Für Mitarbeitende haben wir viel Platz.
Setzen auch Sie sich ein.
Als Generationen - verbindende Gemeinde
möchten wir miteinander und füreinander den Glauben leben:
möchten wir miteinander und füreinander den Glauben leben:
Was von Vätern und Müttern überliefert ist,
was wir von Gott gehört haben und glauben,
das wollen wir der nächsten Generation nicht verschweigen.
Wir bezeugen Ihnen die Macht und Güte unseres Gottes
und erzählen von seinen Wundern.
Auch sie sollen sich ein Herz fassen
und es einmal ihren Kindern weitersagen.
Damit sie ihre Hoffnung auf Gott setzen,
nicht vergessen, was er an uns tut,
und mit seinem Wort leben.
nach Psalm 78,3-7
was wir von Gott gehört haben und glauben,
das wollen wir der nächsten Generation nicht verschweigen.
Wir bezeugen Ihnen die Macht und Güte unseres Gottes
und erzählen von seinen Wundern.
Auch sie sollen sich ein Herz fassen
und es einmal ihren Kindern weitersagen.
Damit sie ihre Hoffnung auf Gott setzen,
nicht vergessen, was er an uns tut,
und mit seinem Wort leben.
nach Psalm 78,3-7
Geschichte der Gemeinde
Die evangelische Kirchengemeinde Bad Schönborn und Kronau gehört zur evangelischen Landeskirche in Baden. Die evangelische Landeskirche in Baden ist eine unierte Kirche, d.h. lutherische und reformierte Christen sind hier zu einer Kirche vereinigt. Die evangelische Kirchengemeinde Bad Schönborn - Kronau hat keine historischen Wurzeln, die bis in die Reformationszeit zurückreichen. Langenbrücken, Mingolsheim und Kronau gehörten damals zum geistlichen Fürstentum Speyer. Obwohl Speyer 1540 evangelisch geworden war, blieben die rechtsrheinischen Teile des geistlichen Fürstentums dem katholischen Glauben treu. Überall im badischen Land entstanden Gebiete, in denen Glieder der anderen Konfession „hineingestreut“ leben mussten (Diaspora).
Ein großes Problem für die Evangelischen vor Ort war ein fehlender Gottesdienstraum. Gottesdienste wurden anfangs im Schloss Kislau, zeitweise abgetrennt von den Strafgefangenen, gehalten. Am 8. Oktober 1857 wurde mit drei Kirchengemeinderäten und Pfarrer der erste Kirchengemeinderat gewählt. Es entstand die „Evangelische Diasporagenossenschaft Langenbrücken“. Ein Gottesdienstraum wurde angemietet (Heiligentalsches Haus). Durch Beschluss der Landessynode wurde rückwirkend zum 1. April 1949 die „evangelische Kirchengemeinde Langenbrücken“ gegründet, 1950 die Pfarrstelle. Zu ihr gehörten die Orte Langenbrücken, Mingolsheim, Kislau, Kronau, Weiher, Stettfeld, Malsch, Malschenberg. Der konjunkturelle Aufschwung nach dem 2. Weltkrieg kam der kirchlichen Entwicklung zugute. Viele kirchliche Gebäude entstanden: die Christuskirche und die Gustav-Adolf-Kirche (1956/57), Kindergarten Lichtblick (1962/63), Pfarrhaus in Mingolsheim (1963). 1960 wurde zur Unterstützung des Pfarrers die Stelle eines Pfarrdiakons geschaffen. Ab 1971 gab es zwei Pfarrstellen: Stettfeld und Weiher blieben bei der Pfarrstelle Langenbrücken; Kronau, Malsch, Malschenberg und Rettigheim kamen zur Pfarrstelle Mingolsheim. 1974 übernahm die Kirchengemeinde von der politischen Gemeinde den Namen Bad Schönborn. 1976 kamen Malsch, Malschenberg und Rettigheim zu Wiesloch, 1977 Stettfeld und Weiher nach Ubstadt-Weiher; damit erlosch die zweite Pfarrstelle. Seit 1976 gehört die Kirchengemeinde Bad Schönborn - Kronau zum Kirchenbezirk Bretten, heute Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal, und besteht aus Langenbrücken, Mingolsheim und Kronau. In den letzten Jahren ist die evangelische Kirchengemeinde Bad Schönborn und Kronau deutlich gewachsen. Um ihren vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, erfolgte 2006/07 die Sanierung und Erweiterung der Gustav-Adolf-Kirche. Heute leiten acht Kirchenälteste mit Pfarrerin und Gemeindediakon die Kirchengemeinde, die durch ein vielfältiges Gemeindeleben geprägt ist, in das viele weitere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende ihren Gaben einbringen.
